Sonntag, 12. Juli 2009

Leid

"Wir rechtfertigen das Leid nicht.
Wir erretten euch daraus."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 145)

Samstag, 11. Juli 2009

Liebesbeziehung

"... Jetzt möchte ich erst einmal nur, dass du bei mir bist und entdeckst, dass es in unserer Beziehung nicht um Leistung geht oder darum, dass du mich zufriedenstellen müsstest. Ich bin kein Tyrann, keine egoistische, fordernde kleine Gottheit, die darauf beharrt, ihren Willen durchzusetzen. Ich bin gut, und ich wünsche mir das Beste für dich. Das lässt sich niemals mittels Schuldgefühlen, Verdammung und Zwang erreichen, sondern nur durch eine echte Liebesbeziehung. Und ich liebe dich."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 144)

Träume

"Träume sind manchmal wichtig. Sie können ein Weg sein, das Fenster zu öffnen und die schlechte Luft hinauszulassen."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 135)

Freitag, 10. Juli 2009

Vorstellungen von Jesus

Was genau lösten sie (die Worte) bei ihm aus? Er lag ein paar Sekunden stumm da und erkannte, dass er zwar geglaubt hatte, Jesus zu kennen, aber vermutlich... kannte er ihn gar nicht wirklich.
Vielleicht kannte er nur eine Ikone, ein Ideal, ein Bild, mit dessen Hilfe er versuchte, ein Gefühl für Spiritualität zu bekommen, aber nicht den wirklichen Menschen Jesus.


Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 127)

Donnerstag, 9. Juli 2009

Wie ist Gott?

"Ich bin nicht, wie du, Mack."
...
"..., ich bin wirklich vollkommen anders als du. Das Problem ist, dass manche Leute versuchen, eine Ahnung davon zu bekommen, wer ich bin, indem sie die beste Version ihrer selbst nehmen, diese potenzieren und mit sämtlichen guten Eigenschaften ausstatten, die sie sich vorstellen können, was oft nicht viel ist, und dann nennen sie das Gott. Das mag zwar als nobles Bemühen erscheinen, greift aber viel zu kurz und beschreibt mein wahres Wesen nicht einmal ansatzweise.
Ich bin nicht einfach die beste Version eurer selbst, die ihr euch vorstellen könnt. Ich bin weit mehr als das, über und jenseits von allem, was ihr fragen oder denken könnt."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 111-112)

Mittwoch, 8. Juli 2009

gott - rechnen?

“Als ich dich denkend berechnen wollte, Gott, habe ich dich verloren. Als ich dankend mit dir gerechnet habe, habe ich dich gefunden.” (Eckard Herrmann)

Mit Gott kann man nicht rechnen – aber rechne mit Gott!

Verstand-Herz

"Ich weiss, dass es gut ist, erst die Verstandsprobleme aus dem Weg zu räumen.
Dann lassen sich die Herzensangelegenheiten später leichter angehen... wenn du bereit dafür bist
."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 105)

Dienstag, 7. Juli 2009

Papa

"Wenn du es zulässt, Mack, dann werde ich der Papa sein, den du nie hattest."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 104)

Montag, 6. Juli 2009

Sollen - Müssen?

"Und was soll ich also jetzt tun?"
"Du sollst überhaupt nichts tun. Du bist frei zu tun, was immer du willst."
...
"Oh", nun wurde Jesus ernst. "Geh nicht, weil du dich dazu verpflichtet fülst. Damit erntest du hier keine Lorbeeren. Geh, weil es das ist, was du tun willst."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 101)

Sonntag, 5. Juli 2009

Wer ist denn nun Gott?

Zögernd fragte er (Mack): "Wer von euch ist denn dann Gott?"
"Ich", sagten alle drei gleichzeitig.


Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 99)

Samstag, 4. Juli 2009

Tränen

... und im nächsten Augenblick stand sie vor ihm. Er versteifte sich, als etwas sanft über seine Wange strich. Ohne sich zu bewegen, blickte er nach unten und sah, wie sie mit einem fragilen Kristallfläschchen und einer Bürste hantierte, ähnlich denen, die Nan und Kate fürs Make-up benutzten. Damit entfernte sie behutsam etwas aus seinem Gesicht.
Ehe er fragen konnte, lächelte sie und flüsterte: "Mackenzie, wir alle haben etwas, das wir hoch genug schätzen, um es zu sammeln, nicht wahr?" Sofort musste er dabei an seine kleine Blechdose denken.
"Ich sammle Tränen."


Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 96)

Freitag, 3. Juli 2009

Gottes hören?

Im Priesterseminar hatte man ihm beigebracht, dass Gott jegliche Kommunikation mit den heutigen Menschen eingestellt hatte und es offenbar vorzog, dass sie ausschliesslich die alten heiligen Schriften lasen und befolgten, selbstverständlich erst nach der nötigen Auslegung.

Gottes Stimme war zu bedrucktem Papier reduziert worden und selbst dieses geschriebene Wort musste dann noch von den richtigen Autoritäten entschlüsselt und vermittelt werden.

Die direkte Kommunikation mit Gott blieb anscheinend den Menschen der Antike und den Unzivilisierten vorbehalten, während der Zugang des gebildeten westlichen Menschen zu Gott von der Intelligenzija kontrolliert und moderiert wurde.

Niemand wollte einen lebendigen Gott zum Anfassen. Alle bevorzugten ihn in Buchform, besonders wenn es sich um ein teures, in Leder gebundenes Buch mit Goldrand handelte, oder wa es ein Schuldrand?


Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 75/76)

Donnerstag, 2. Juli 2009

glück - dank

"Die glücklichsten Menschen sind nicht die, die am meisten haben, sondern die, die am meisten danken können."

W. J. Oehler

Montag, 22. Juni 2009

Gebet der Vereinten Nationen

Das so genannte „Gebet der Vereinten Nationen” stammt aus dem Jahr 1942. Verfasst wurde es von dem amerikanischen Schriftsteller und Pulitzer-Preis-Träger Stephen Vincent Benét (1898-1943). „The United Nations Prayer” war Teil einer Radioansprache von Präsident Franklin D. Roosevelt zum „Flag Day” (14. Juni) 1942, in der er auf die wenige Monate zuvor unterzeichnete „Deklaration der Vereinten Nationen” einging. Als eigentliches Gründungsdatum der Vereinten Nationen gilt der 24. Oktober 1945.

Der Text des Gebets lautet:

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall.
An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen,
dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden,
nicht von Hunger und Furcht gequält,
nicht zerissen in sinnlose Trennung nach Rasse,
Hautfarbe oder Weltanschauung.
Gib uns den Mut und die Voraussicht,
schon heute mit diesem Werk zu beginnen,
damit unsere Kinder und Kindeskinder
einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Dienstag, 16. Juni 2009

Ich möchte dich lieben

Ich möchte dich lieben,
ohne dich einzuengen,
dich wertschätzen,
ohne dich zu bewerten,
dich ernstnehmen,
ohne dich auf etwas festzulegen,
zu dir kommen,
ohne mich dir aufzudrängen,
dich einladen,
ohne Forderungen an dich zu stellen,
dir etwas schenken,
ohne Erwartungen daran zu knüpfen,
mich von dir verabschieden,
ohne Wesentliches versäumt zu haben,
dir meine Gefühle mitteilen,
ohne dich dafür verantwortlich zu machen,
dich informieren,
ohne dich zu belehren,
dir helfen,
ohne dich zu beleidigen,
mich um dich kümmern,
ohne dich verändern zu wollen,
mich an dir freuen - so wie du bist!

(Quelle unbekannt)

Dienstag, 2. Juni 2009

freunde

Ein Freund ist ein Mensch
vor dem man laut denken kann.


Ralph Waldo Emerson

Montag, 1. Juni 2009

gott ist eh gross

Gott ist so gross,
dass wir uns nicht klein machen müssen,
damit er gross wird.


Johannes Fritsche

Sonntag, 31. Mai 2009

feige und gewissenlos

Nichts macht uns feiger und gewissenloser, als der Versuch, von allen Menschen geliebt zu werden.

Marie von Ebner-Eschenbach

Samstag, 30. Mai 2009

Wie schmeckt Wasser?

Den wahren Geschmack des Wassers
erkennt man in der Wüste.


Jüdisches Sprichwort

Freitag, 29. Mai 2009

Donnerstag, 28. Mai 2009

traurig

Wir kommen nie aus der Traurigkeit heraus,
wenn wir uns ständig den Puls fühlen.


Martin Luther

Mittwoch, 27. Mai 2009

ordentlich

Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung.
Warum nicht auch sein Herz?


Altindische Weisheit

Dienstag, 26. Mai 2009

nah-weit

"Wenn Ihnen was zu nahe geht,
dann rufen Sie: Das geht zu weit!"


Erich Fried

Montag, 25. Mai 2009

neugier

Schon wegen der Neugier,
ist das Leben lebenswert.


Jüdisches Sprichwort

Sonntag, 24. Mai 2009

Gott ist so schön!

Das Ziel von Gottesdiensten:
Ich bin Gott begegnet -
und ER war so schön!


(aus einer Predigt von Markus Gulden)