Donnerstag, 13. Oktober 2011

klarheit

"Ein klarsichtiger Leiter ist jemand, der sich selbst klar sieht."

Magnus Malm

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Mit Grazie alt werden...

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und suche den Frieden in der Stille.
Sei freundlich zu deinen Mitmenschen.
Äußere deine Meinung ruhig und klar.
Höre anderen aufmerksam zu, auch wenn sie andere Beweggründe als du haben mögen.
Meide laute und aggressive Menschen.
Vergleiche dich nicht mit anderen, es wird immer jemanden geben, der größer oder geringer ist als du.
Erfreue dich deiner eigenen Leistungen, wie auch deiner Pläne.
Begeistere dich für deine persönlichen, täglichen Fortschritte, wie bescheiden sie auch sein mögen.
Dein Tun ist wahrer Besitz im wechselnden Glück der Zeiten.
Sei vorsichtig bei deinen Geschäften, die Welt ist voller Betrug.
Aber lobe fairen Handel und empfehle gute Methoden.
Anerkenne, wie viele Menschen sich wirklich ehrlich anstrengen und auch im Kleinen Großes vollbringen.
Heuchle keine Zuneigung.
Sei nicht zynisch, was die Liebe betrifft, denn gerade, wenn es dir schlecht gehen wird, wird sie dich tragen.
Ertrage dein Alter, verabschiede dich mit Grazie von der Jugend.
Stärke deinen Geist, damit er dich vor Unglücken schützen kann.
Erschöpfe dich nicht mit Phantasien.
Viele Ängste kommen aus Enttäuschung und Einsamkeit.
Sei diszipliniert, aber freundlich zu dir selbst.
Auch du bist ein Kind Gottes, auch du hast ein Recht gelegentlich zu versagen.
Auch du bist Teil einer Welt, die manchmal über dich bestimmt.
Lebe in Frieden mit Gott, was immer für eine Vorstellung du von Ihm hast.
Strebe behutsam danach, glücklich zu sein.
Was auch immer deine Arbeit oder dein Sehnen ist, erhalte dir den Frieden mit deiner Seele.
Denn trotz aller Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten ist die Welt schön und das Leben lebenswert.

(nach den Desiderata aus der alten St. Paul-Kirche, Baltimore, von 1692)

Mittwoch, 28. September 2011

dialog

wir sitzen im garten, geniessen die natur.
plötzlich hört man die signaltöne eines krankenwagens über die wiesen.

da meint anne (ärztin): "heiko, sie spielen unser lied!"

worauf er (krankenpfleger) antwortet: "kundschaft, kundschaft!"

Samstag, 24. September 2011

Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht mal registrieren.

Das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber TV sieht;
… weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße.
Die Steuern, die ich zahlen muss;
… weil es bedeutet, dass ich eine Arbeit habe.
Die riesige Unordnung, die ich nach der Party aufräumen muss;
… weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.
Die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist;
… weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe.
Den Schatten, der mich bei meiner Arbeit verfolgt;
… weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde.
Die Fenster, die geputzt werden müssen;
… weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe.

Mittwoch, 21. September 2011

Alles was ich wissen muss, lernte ich von Noahs Arche:

1. nicht das Boot verpassen
2. Denke daran, dass wir alle im selben Boot sitzen.
3. Plane vorausschauend! Es hat nicht geregnet, als Noah die Arche baute.
4. Bleibe in Form! Auch wenn du 100 Jahre alt bist, könnte dich jemand auffordern, etwas wirklich Großes zu tun.
5. Höre nicht auf die Kritiker, tue einfach deine Arbeit weiter, die getan werden muss.
6. Baue deine Zukunft auf hohem Niveau.
7. Um der Sicherheit willen, reise paarweise.
8. Geschwindigkeit ist nicht immer ein Vorteil. Die Schnecken waren ebenso an Bord wie die Geparde.
9. Wenn du gestresst bist, lass dich eine Weile treiben.
10. Denke daran, dass die Arche von Amateuren gebaut wurde, die Titanic von Profis!
11. Mach dir keine Sorgen um den Sturm! Wenn du mit Gott unterwegs bist, wartet immer ein Regenbogen auf dich.

Quelle: Das große Buch des christlichen Humors, Benno-Verlag

Montag, 19. September 2011

Die Spinne

Es war einmal ein Spinnentier,
das webte sich sein Standquartier
in einer stillen Ecke.
... Es war für Fortschritt wo es geht
(auch Spinnen sind gern up to date)
las Zeitung zu dem Zwecke.

Von eben da erfuhr sie dann:
Man spart jetzt ein, wo man nur kann
und geizt mit jedem Faden.
Der aufwärts sei nur hinderlich,
wer den noch braucht, der würde sich
als Gestriger verraten.

Donnerstag, 25. August 2011

selbstablehnung

"Die größte Gefahr im geistlichen Leben ist nicht Erfolg oder Popularität oder Macht – es ist die Selbstablehnung."

Henri Nouwen

Mittwoch, 24. August 2011

schultern

„Gott nimmt nicht die Lasten, sondern stärkt die Schultern.“


Franz Grillparzer

Dienstag, 16. August 2011

neue-alte welt

Wer die neue Welt Gottes vor Augen hat,kann die Probleme der alten Welt gelöster angehen.

Peter Strauch

Donnerstag, 11. August 2011

gott ist grösser

"Im Glauben geht es gerade darum,
sich diesem Gott hinzugeben
und ihn anzunehmen,
der größer ist,
größer als meine Zweifel."

Lynne Hybels

Mittwoch, 10. August 2011

Jesus sagt:

„Ich bin das Licht der Welt – aber ihr seht mich nicht.

Ich bin der Weg – aber ihr geht nicht auf mir.

Ich bin die Wahrheit – aber ihr glaubt mir nicht.

Ich bin das Leben – aber ihr sucht mich nicht.

Ich bin der Lehrer – aber ihr hört mir nicht zu.

Ich bin der Herr – aber ihr gehorcht mir nicht.

Ich bin euer Gott – aber ihr betet nicht zu mir.

Ich bin euer bester Freund – aber ihr liebt mich nicht.

Wenn ihr unglücklich seid – gebt mir nicht die Schuld!”

Dienstag, 19. Juli 2011

heilige sind...

„Heilige sind Menschen, durch die es den anderen leichter wird, an Gott zu glauben.“

Nathan Söderblom

Montag, 11. Juli 2011

Zu guter Letzt

Ein Pfarrer macht einen Krankenbesuch und möchte sein Gemeindeglied etwas aufheitern. Deshalb bringt er ihm eine Sammlung mit Geschichten von Wilhelm Busch mit.

Ein paar Tage später kommt er zu einem weiteren Besuch und er fragt den Kranken, wie ihm denn das Buch gefallen habe, das er letztes Mal mitgebracht habe?

Da antwortet der Mann etwas verlegen: "Also wenn ich nicht gewusst hätte, dass es Gottes Wort ist, hätte ich ja ziemlich lachen müssen ..."

aus WillowsNews 07/2011

Sonntag, 10. Juli 2011

sprachlos

Wenn ich mir diese vor Hunger
und Leid schreiende Welt
anschaue, macht es
mich sprachlos, dass wir hier im
reichen Westen überhaupt
irgendwelche Antworten auf
Gebete bekommen.

Jeff Lucas

Donnerstag, 7. Juli 2011

bedingungslos

"Gott liebt dich bedingungslos, wie du bist, und nicht, wie du sein solltest – denn du wirst nie werden, wie du sein solltest."
Brennan Manning

Dienstag, 5. Juli 2011

Sommerpsalm

Im Übrigen meine ich,dass Gott, unser Herr,
uns einen grossen Sommer schenke.
Den Familien einen Korb voll Ruhe
und viele hoffnungsvolle Blicke auf grün und blau.
Wiesen und Wasser und weisse Strände.
Leise Monate.
Dass er das Geschrei aus der Welt nimmt
und Stille verordnet.
Dazu gehört, dass er den Kriegern das Handwerk
aus den Händen nimmt.
Und denen, die ohne Arbeit sind,
die Hoffnungslosigkeit.
Und die Mächtigen nicht zu Mafiosi werden lässt.
Alle können wir daran mittun und daran arbeiten,
dass das Leben langsamer verläuft,
dass die Welt alle Aufregung verliert.
Und die Menschen sich länger ansehen können,
um sich zu sagen: Wir lieben euch!
Gott, unser Herr, möge diese Stille segnen.
Möge diese Stille denen überall in die Ohren blasen,
die unsere Zeit noch schneller machen möchten
und damit noch kürzer, noch atemloser.
Gott, unser Herr, wir bitten dich: Mach es!
Auf dass unser Herz wieder Luft schnappen kann,
unser Auge aufhört zu zappeln
und unser Ohr wieder richtig hört
und nicht alles vergisst.
Denen, die uns dies austreiben möchten,
möge Gott, der Herr, einen Blitz ins Gesäss jagen,
damit sie ihr unmenschliches Tun einsehen
und die Menschen seines Wohlgefallens
in Ruhe lassen.
Und wir wollen unseren Herrgott abermals bitten,
dieses Ansinnen von uns und überall zu segnen.
Und weil es sein muss sofort und immerdar!
Danke und Amen.

Hanns Dieter Hüsch

gefunden bei nenne

Samstag, 2. Juli 2011

Mein Pastor wird mich finden!

Zwei Schiffbrüchige landen auf einer einsamen Insel. Sie ist winzig klein, nur eine einzelne Palme steht darauf. Der eine Schiffbrüchige legt sich in den Schatten unter die Palme, der andere läuft aufgelöst am Strand entlang und sucht den Horizont nach Hilfe ab. Der unter der Palme sagt: "Hey, beruhige dich ... ich verdiene hundertausend Euro die Woche... "
Der andere sieht ihn völlig entgeistert an und sagt: "Na und? Du hast dein Geld nicht hier, und selbst wenn, könntest du es nicht essen oder trinken oder ein Floß daraus bauen!"

Darauf antwortet der andere: "Du hast mich nicht ausreden lassen ... Ich verdiene hundertausend Euro die Woche und gebe den Zehnten! Glaub mir - mein Pastor wird mich finden...!"

aus WillowNews 06/2011

Mittwoch, 8. Juni 2011

sagen - wissen

"Sage nicht alles, was Du weißt,
aber wisse immer, was Du sagst."


Matthias Claudius

Sonntag, 5. Juni 2011

nichterhörte gebete

"Doch die meisten Gebete, die nicht erhört werden, sind die, die man nicht gebetet hat."

Kerstin Hack in "Gebet, schlicht und ergreifend"

Freitag, 3. Juni 2011

sterben - leben

Wir haben keine Wahl, 
wie wir sterben 
und wann wir sterben
aber wir haben eine Wahl, 
wie wir leben.

Hans Peter Royer

Donnerstag, 2. Juni 2011

engel

"Es gibt sie, die Engel. 
Und sie sind immer noch unterwegs 
im Auftrag dessen, 
der sie gesandt hat."

Roland Werner

Freitag, 27. Mai 2011

lesen

"Einer von Hundert liest die Bibel; die anderen 99 lesen den Christen."

Dwight Moody

Donnerstag, 19. Mai 2011

schmerzen

"Ich glaube: Wenn es etwas gibt, das dem Herzen des Heilands große Schmerzen bereitet, ist es nicht die Bosheit der Welt, sondern die Gleichgültigkeit der Christen."

Corrie ten Boom

Mittwoch, 18. Mai 2011

auf wiedersehen, wenn platz ist

Eine alte Dame möchte für ihre verstorbene Freundin einen besonders hübschen Kranz. Sie tätigt die Bestellung übers Telefon, der Lehrling, der alles notiert, fragt zuletzt:
"Welcher Text soll auf der Schleife stehen?"
Die alte Dame antwortet:
" 'Ruhe wohl'. Und das soll auf beiden Seiten stehen. Und 'Auf Wiedersehen im Himmel', wenn noch Platz auf der Schleife ist."
Auf dem Friedhof dann entdeckt die alte Dame ihren Kranz, die Blumen sind zu ihrer vollsten Zufriedenheit. Und auf der Schleife steht in goldenen Lettern:
"Ruhe wohl auf beiden Seiten. Auf Wiedersehen im Himmel, wenn noch Platz ist."
(aus WillowNews 05/2011)