Montag, 20. August 2012

Der Sorgenbaum - Variante 2

Der Sorgenbaum

Der Schreiner, den ich zur Renovierung eines alten Bauernhauses engagiert hatte, beendete gerade seinen ersten, anstrengenden Arbeitstag bei mir. Durch eine Reifenpanne verlor er eine Stunde Arbeitszeit, seine Elektrosäge gab den Geist auf und nun wollte sein etwas in die Jahre gekommener Transporter nicht anspringen.

Während ich ihn nach Hause fuhr, saß er völlig versteinert und stumm neben mir.

Als wir bei ihm zuhause ankamen, lud er mich ein, seine Familie kennen zu lernen. Als wir auf den Hauseingang zugingen, blieb der Mann kurz vor einem kleinen Baum stehen und berührte die Zweigspitzen mit beiden Händen. Nachdem er die Haustür geöffnet hatte, geschah eine wundervolle Veränderung mit ihm. Sein gebräuntes Gesicht war mit einem großen Lächeln überzogen; er umarmte seine zwei Kinder und gab seiner Frau einen Kuss.

Danach begleitete er mich zu meinem Wagen. Wir gingen wieder an dem Baum vorbei und meine Neugierde übermannte mich. Ich fragte ihn, was er bei dem Baum gemacht hatte, bevor wir ins Haus gegangen sind. Er antwortete: "Oh, das ist mein Sorgenbaum. Ich kann zwar nicht immer verhindern, daß es bei meiner Arbeit Schwierigkeiten gibt, aber eines ist sicher: diese Probleme haben keinen Platz zuhause bei meiner Frau und den Kindern. Deshalb hänge ich meine Sorgen einfach jeden Abend bei meiner Heimkehr an den Baum. Am nächsten Tag hole ich sie dann wieder dort ab."

"Das lustige dabei ist" - und er lächelte - "wenn ich die Sorgen morgens abholen möchte, sind es lange nicht mehr so viele, wie ich abends zuvor dort aufgehängt habe"

Quelle unbekannt

Sonntag, 19. August 2012

Der Sorgenbaum - Variante 1

Es stand einmal in einem Dorf ein uralter, starker Baum.

Eines Tages wurden alle Dorfbewohner eingeladen, ihre Sorgen, Probleme und Nöte gut verpackt an diesen Baum zu hängen.

Die Bedingung allerdings war, dafür ein anderes Paket mitzunehmen.

Zu Hause wurden die fremden Pakete geöffnet und es machte sich Bestürzung breit, denn die Sorgen und Probleme der anderen schienen deutlich größer als die eigenen!

Und so liefen alle wieder zurück zum alten Baum, nahmen statt der fremden schnell wieder die eigenen Pakete an sich und gingen zufrieden nach Hause.

Quelle unbekannt

Dienstag, 14. August 2012

wunder

Warte nicht auf ein großes Wunder,
sonst verpasst du viele kleine.

unbekannt

Montag, 13. August 2012

wie christsein verändert...

"Uns hat der Glaube auch als Familie stärker gemacht und unsere Liebe füreinander vertieft.
Es ist fast so, als würden wir unser Leben plötzlich dreidimensional sehen statt nur skizziert.
Und wir können uns gar nicht mehr vorstellen, wie andere Menschen ohne Jesus eine Ehe führen, wie sie die Pubertät ihrer Kinder meistern, wie sie Geldkrisen, Sorgen, Sehnsüchte, Ängste, Todesfälle ertragen, wie sie auch nur das eigene Älterwerden bewältigen."

mehr dazu findet man hier

Donnerstag, 9. August 2012

Wie man "LIEBE" installiert / Anruf bei einer Hotline

• Anrufer: Hallo, ich hab´ hier ein neues Programm, das würde ich gern auf meinem persönlichen System installieren. Es heißt LIEBE. Was soll ich denn da als erstes machen?

... Hotline: Auf Ihrer Festplatte gibt es eine Partition, die heißt HERZ. Haben Sie diese Partition?

• Anrufer: Ach so, das ist der Trick! Ich hab’s immer auf der Hauptpartition KOPF versucht. Na gut, ich probiere das mal. Mist, HERZ ist aber ziemlich voll!

Hotline: Machen Sie mal den Task-Manager auf und schauen unter "Prozesse". Was läuft denn da so?

• Anrufer: Oh je, alte_Verletzungen.exe, Groll.com, Geiz.com, Ablehnung.exe und lauter so Zeug. Vor allem Hass.exe - wow, das krallt sich fast den ganzen Speicher!

Hotline: Kein Problem. LIEBE wird vieles davon automatisch aus Ihrem Betriebssystem raushauen. Manches bleibt zwar im Hintergrund aktiv, wird aber keine anderen Programme mehr stören. Alte_Verletzungen.exe und Geiz.com müssen Sie aber vor der Installation selber vollständig löschen.

• Anrufer: Nein! Das ist ein ganz wichtiges gutes altes Stück!
Das hat mich Jahrzehnte gekostet, all die Komponenten dafür zu sammeln! Muss das wirklich raus?

Mittwoch, 8. August 2012

futter

Gott gibt jedem Vogel sein Futter,
aber er wirft es ihm nicht ins Nest!

C.H.Spurgeon

Dienstag, 7. August 2012

Segnen

... und vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet ...
1. Petrus 3,9

Da stand er noch einmal vor seinem wunderschönen Haus. Es war April 1946, im Garten fing alles an zu blühen, die Bäckerei, die er zusammen mit seinem beinamputierten Sohn betrieben hatte, war bis zuletzt gut gelaufen. Da stand er - neben ihm seine schwerkranke Frau, sein Sohn auf Krücken, seine Schwiegertochter mit zwei kleinen Mädchen an der Hand und auf dem Arm, und er selbst malariakrank. Tags zuvor waren polnische Polizisten an der Tür gewesen und hatten - gemäß der Potsdamer Konferenz - die Räumung des Hauses binnen 24 Stunden angeordnet.

Montag, 6. August 2012

immer wieder...

„Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird.“

Johann Wolfgang von Goethe

Sonntag, 5. August 2012

friede ist...


"Friede ist nicht die Abwesenheit allen Kampfes,
sondern die Anwesenheit Gottes."

Eva von Thiele-Winckler

Donnerstag, 12. Juli 2012

in deine hände lege ich...

Mein Vater, ich überlasse mich Dir.
Mach mit mir, was Dir gefällt.
Was Du auch mit mir tun magst, ich danke Dir.
Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an, wenn nur Dein Wille sich an mir erfüllt und an all Deinen Geschöpfen, so ersehne ich weiter nichts, mein Gott.
In Deine Hände lege ich meine Seele.
Ich gebe sie Dir, mein Gott, mit der ganzen Liebe meines Herzens, weil ich Dich liebe und weil diese Liebe mich treibt, mich Dir hinzugeben, mich in Deine Hände zu legen ohne Maß, mit einem grenzenlosen Vertrauen, denn Du bist mein Vater.

aus Israel

Sonntag, 8. Juli 2012

welt retten?

"Wir alle möchten so gerne die Welt retten, aber wenn Mutti zum Müllruntertragen ruft, ist keiner da."

Vince Ebert in einem Essay über die Energiewende

Dienstag, 3. Juli 2012

gott und berge

Manchmal, wenn wir beten: “Gott bitte versetze diesen Berg!” - gibt er uns eine Schaufel in die Hand.
easyfisch

Freitag, 29. Juni 2012

briefträger?

„Christen sind Briefe, nicht Briefträger des Evangeliums.“
Theo Sundermeier

Sonntag, 17. Juni 2012

Steine auf dem Weg

Meinst du, es läge auf der Straße deines Lebens
auch nur ein einz`ger Stein, ein hindernder, vergebens?

Er mag nun hässlich, groß sein oder klein,
glaub nur, da wo er liegt, da muss er sein.

Gewiss nicht, um das Weitergeh`n zu hindern!
Gewiss nicht, um dir Kraft und Mut zu mindern!

Nur darum legt ihn in den ebnen Sand
des Weges dir eine güt`ge Hand,
damit du dir den Stein sollst recht beschauen
und dann mit Gott in gläubigem Vertrauen
darüber reden sollst und sollst ihn fragen,
was er dir mit dem Hindernis will sagen.

Und bist du Gott an jedem Stein begegnet,
so hat dich jeder Stein genug gesegnet.

Verfasser unbekannt

Dienstag, 15. Mai 2012

schweigen...

Schäme Dich nicht zu schweigen, wenn Du nichts zu sagen hast.

aus Russland

Samstag, 12. Mai 2012

gesundheit

In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir die Gesundheit um Geld zu erwerben, 
in der zweiten Hälfte opfern wir unser Geld, um die Gesundheit wieder zu erlangen.

Voltaire

Dienstag, 1. Mai 2012

wer merkt es wann?

Ein Konzertpianist sagte:

"Wenn ich einen Tag nicht übe, merke ich es.
Wenn ich zwei Tage nicht übe, merken es meine Freunde.
Wenn ich drei Tage nicht übe, merkt es mein Publikum."

So ist es auch beim Beten:

Wenn ich einen Tag nicht bete, merkt es Gott.
Wenn ich zwei Tage nicht bete, spüre ich es selber.
Wenn ich drei Tage nicht bete, spürt es meine Umgebung.


gefunden bei mandy

Donnerstag, 26. April 2012

"Nur" Hausfrau...


"Ein Mann kam von der Arbeit nach Hause und fand seine 3 Kinder draußen im Garten, noch in ihren Schlafanzügen, mit Chipstüten, die Tür des Autos seiner Frau war offen, genauso wie die Tür zum Haus, aber vom Hund war weit und breit nichts zu sehen.

Er spazierte durch die Tür ins Haus und fand eine noch größere Verwüstung. Eine Lampe war umgeworfen, der Fernseher lief laut mit dem Kinder-Kanal und im Wohnzimmer lagen überall Spielsachen und Kleidung verstreut. In der Küche füllten dreckige Teller das Becken, Frühstücksessen lag auf dem Esstisch verteilt und die Kühlschrank-Tür war weit offen.

Er lief schnell die Treppe hinauf, um nach seiner Frau zu suchen, da er besorgt war, dass etwas Ernstes geschehen sein könnte.

Als er im Schlafzimmer ankam, fand er seine Frau noch im Schlafanzug einen Roman lesend im Bett. Sie blickte zu ihm auf, lächelte und fragte, wie sein Tag war. Er sah sie verwirrt an und fragte: "Was ist hier heute passiert?"

Sie lächelte wieder und antwortete: "Du fragst mich jeden Tag wenn Du von der Arbeit nach Hause kommst, was in aller Welt ich den ganzen Tag gemacht habe, richtig?"

''Ja" war seine ungläubige Antwort.

Sie antwortete: "Naja, heute habe ich es nicht gemacht."

Mittwoch, 25. April 2012

gott hilft

Wie Gott helfen wird, weiß ich nicht,
aber daß er mir hilft,
glaube ich fest.

Alfons Wachsmann

Dienstag, 24. April 2012

zulassen...

"Was haben Autos und Gefühle gemeinsam?
Beide muss man zulassen."

Arno Backhaus

Freitag, 20. April 2012

der direkte weg...

... Ich glaube auch nicht an Religionen, bin aber begeistert an Gott. 
Institutionen haben eine Menge Vertrauen verspielt. 
Aber es gibt ja noch den direkten Weg...

gefunden bei "freudefinder"

Donnerstag, 12. April 2012

vertrauen

"Manche Menschen vertrauen dem Herrn, dass er ihre Seele rettet, nicht aber, dass er für ihr tägliches Leben sorgt."

Corrie ten Boom

Samstag, 7. April 2012

sprüche zu ostern

Jesus ist auferstanden und seine Botschaft ist immer noch lebendig
Carla Del Ponte

„Historisch gesehen ist niemand in der Lage zu sagen, und Jesus lebt oder ob er am 7. April 30 für immer gestorben ist. Was man mit Sicherheit sagen kann, ist, dass etwas in jenen Tagen geschehen ist, das, nachdem es jene Männer und Frauen bewegte, bis heute die ganze Welt bewegt.“
Jacques Duquesne, französischer Autor

"1. Es gibt immer wieder ein Aufstehen, ein ‚Auferstehen’! Nach jedem ‚Umfallen’, nach jeder Schwäche und Niederlage geht es wieder aufwärts.
2. Die Auferstehung ist ein Hammerschlag gegen den Irrtum, der Tod sei das Ende. Im Gegenteil: Der vermeintliche ‚Schluss’ ist der Anfang von etwas Neuem.
3. Die Auferstehung gibt mir Lebenskraft."
Hans Fehr

Wer den "stillen Freitag" und den Ostertag nicht hat, der hat keinen guten Tag im Jahr.
Martin Luther (1483 - 1546)

Mittwoch, 4. April 2012

weniger reden, mehr fragen

Bekannte Menschen sagen ja öfter mal schlaue Sachen, die man sich zu Herzen nehmen kann :-) In diesem Fall stammt der nachdenkswerte Satz vom amerikanischen Pastor Gordon MacDonald:


"Je älter man wird, desto mehr lernt man, weniger zu reden. Man muss nicht dauernd reden und Leute überzeugen. ... Man hört auf, etwas zu sagen und fängt an, Fragen zu stellen.


Mit dem Alter ist mir klar geworden, dass der Schlüssel für die Entwicklung von Beziehungen die richtigen Fragen sind.... Ich arbeite sehr hart daran, gute Fragen zu stellen, um Vertrauen zu gewinnen."

(GodronMacDonald im Interview mit ERF 1) (HW)