Montag, 7. September 2009

Abendgebet

Herr, mein Gott, ich danke Dir, daß Du diesen Tag zu Ende gebracht hast.
Ich danke Dir, daß Du Leib und Seele zur Ruhe kommen läßt.
Deine Hand war über mir und hat mich behütet und bewahrt.
Vergib allen Kleinglauben und alles Unrecht dieses Tages
und hilf mir, denen zu vergeben, die mir Unrecht getan haben.
Laß mich in Frieden unter Deinem Schutze schlafen
und bewahre mich vor den Anfechtungen der Finsternis.
Ich befehle Dir die Meinen, ich befehle Dir dieses Haus,
ich befehle Dir meinen Leib und meine Seele.
Gott, Dein heiliger Name sei gelobt.
Amen


Dietrich Bonhoeffer

Mittwoch, 19. August 2009

gestern, heute, morgen

"Lebt so, als ob Jesus gestern starb,
heute auferweckt wurde
und morgen wiederkommt."

Martin Luther

Dienstag, 18. August 2009

Reue durch das Evangelium

Nachdenkswerte Worte von Timothy Keller, leitender Pastor der Reformierten Kirche Redeemer in New York, gefunden bei gekreuzigt.net

“Gesetzliche Reue sagt: “Ich habe Gottes Regeln gebrochen”,
während wirkliche Umkehr sagt: “Ich habe Gottes Herz gebrochen.”

Gesetzliche Umkehr nimmt die Sünde zum Berg Sinai,
Umkehr durch das Evangelium nimmt sie auf den Hügel Golgatha.

Gesetzliche Umkehr ist von der Strafe überführt;
Umkehr durch das Evangelium wird durch Barmherzigkeit überführt.

Timothy Keller, Church Planter Manual

Freitag, 14. August 2009

Beten

Als mein Gebet immer inniger wurde, da hatte ich immer weniger zu sagen. Zuletzt wurde ich ganz still. Ich meinte zuerst, beten sei reden. Ich lernte aber, daß beten nicht bloß schweigen ist, sondern hören. So ist’s: Beten heißt nicht, sich selbst reden hören; beten heißt, still werden und warten, bis der Betende Gott hört.”

Sören Kierkegaard

Donnerstag, 13. August 2009

Haben - Verdienen

„Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.“

Dieter Hildebrandt

Mittwoch, 12. August 2009

Sonntag, 2. August 2009

Unterschiede

»Arno und Andreas« haben schon vor über 25 Jahren folgenden Liedtext gesungen:

»Der eine hebt die Hände hoch beim Beten,
der and´re schreibt ein Buch und warnt davor.
In großen Sälen Seelen zu bekneten,
kommt wieder and´ren furchtbar peinlich vor.

Der eine pflegt begeistert seine Gaben,
der and´re wittert schon die Dämonie –
und möchte manche Gabe gerne haben;
das zuzugeben, wagt er aber nie.

Die einen hüten wachsam ihre Lehre
und schlagen gern Alarm um Gottes Wort.
Doch hinter mancher Lehre gähnt die Leere.
Zum Schluss bestehen leere Formen fort.

Es könnte einen wirklich deprimieren,
wie lieblos Christen zueinander sind.
Es muss wohl schön sein, endlos zu taxieren,
wer ist nun wie und wann noch Gottes Kind?!

Wie wäre es, wir ließen Gott entscheiden,
wenn „dermaleinst“ wir vor dem Throne steh´n?
Dann wird sich niemand mehr mit niemand streiten.
Voll Freude werden wir nur Jesus seh´n.«

Samstag, 1. August 2009

Ein Mensch

Ein Mensch betrachtete einst näher
die Fabel von dem Pharisäer,
der Gott gedankt voll Heuchelei
dafür, dass er kein Zöllner sei.
„Gottlob“, rief er in eitlem Sinn,
„dass ich kein Pharisäer bin!“


Eugen Roth

Donnerstag, 30. Juli 2009

meinungen

Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom.

Albert Einstein

Dienstag, 28. Juli 2009

Am Ende des Buches...

"Die Erde ist randvoll mit Himmel,

und in jedem gewöhnlichen Dornbusch brennt Gott,

Aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus;

Die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren"

(Elizabeth Barret Browning)


Aus "Die Hütte" von William Paul Young

Montag, 27. Juli 2009

Erzwungene Liebe ist keine...

"Niemand weiß, vor welchen Schrecken ich die Welt bewahrt habe, weil die Menschen nicht sehen können, was niemals geschehen ist. Alles Böse hat seinen Ursprung in eurem Streben nach Unabhängigkeit, und ihr habt diese Unabhängigkeit selbst gewählt. Würde ich einfach alle eure Entscheidungen annullieren, die aus dem Streben nach Unabhängigkeit getroffen wurden, würde die Welt, wie ihr sie kennt, aufhören zu existieren, und die Liebe wäre ohne Sinn. Diese Welt ist kein Spielplatz, wo ich alle meine Kinder vor dem Bösen behüte. Das Böse ist das Chaos dieses Zeitalters. Und ihr selbst habt es zu mir gebracht, aber es wird nicht das letzte Wort haben. Das Böse wirkt sich nun auf alle aus, die ich liebe, jene, die mir nachfolgen, und jene, die sich von mir abgewandt haben. Wenn ich die Menschen vor den Folgen ihrer Entscheidungen beschütze, zerstöre ich die Liebe. Erzwungene Liebe ist keine Liebe."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 219/220)

Sonntag, 26. Juli 2009

Brücke der Heilung

"...nehmen wir an, ich wüßte, daß es siebenundvierzig Erlebnisse und Situationen bedarf, bis du wirklich bereit bist, auf mich zu hören - das heißt, bis du mich klar genug hörst, um zu erkennen, daß du dich ändern solltest. Wenn du mich also beim ersten Mal nicht hörst, bin ich deswegen nicht frustriert oder enttäuscht, sondern finde das Ganze äußerst aufregend. Denn es sind ja nur noch sechsundvierzig Male, bis du so weit bist. Und dieses erste Mal ist ein Baustein für eine Brücke der Heilung, über die du eines Tages gehen wirst."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 216)

Samstag, 25. Juli 2009

tragödien

"...daß ich in der Lage bin , sogar aus entsetzlichen Tragödien noch unglaublich viel Gutes entstehen zu lassen, bedeutet nicht, daß ich die Tragödien orchestriere. Wenn ich sie für meine Zwecke nutze, heißt das auf keinen Fall, daß ich die Tragödien erschaffe oder sie benötige, um meine Absichten zu verfolgen. Wenn du das denkst, hast du ein völlig falsches Bild von mir. Für die Gnade ist es nicht erforderlich, daß Leid exestiert, aber dort, wo Leiden ist, wirst du immer auch Gnade finden, in vielen Facetten und Farben."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 214)

Freitag, 24. Juli 2009

Das Wunder der Tränen

"Schätze niemals das Wunder deiner Tränen gering. Sie können heilende Wasser sein und ein Strom der Freude. Manchmal sind sie die besten Worte, die das Herz sprechen kann."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 264)

Donnerstag, 23. Juli 2009

Vergebung

"Vergebung ist in erster Linie heilend für den, der vergibt. Denn du befreist dich von etwas, das dich sonst bei lebendigem Leib auffressen wird, das deine Freude zerstört und dich daran hindert, wirklich bedingungslos zu lieben."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 260)

Mittwoch, 22. Juli 2009

Mobile

"Mack, ich will nicht der Erste auf einer Liste deiner Werte sein. Ich will im Mittelpunkt von allem stehen. Wenn ich in dir lebe, dann können wir gemeinsam alles durchleben, was dir widerfährt. Statt an der Spitze einer Pyramide zu stehen, möchte ich das Zentrum eines Mobiles sein, wo alles, was Teil deines Lebens ist - deine Freunde, deine Familie, dein Beruf, deine Gedanken und Aktivitäten-, mit mir verbunden ist und sich im Wind hin und her bewegt, in einem wunderbaren Tanz des Seins."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 239-2404)

Dienstag, 21. Juli 2009

Regeln

"Aber du musst zugeben, dass ein Leben nach Regeln und Prinzipien einfach ist, als sich wirklich auf Beziehungen einzulassen."
"Es stimmt, dass Beziehungen viel komplexer sind als Regeln, aber Regeln können dir niemals Antworten liefern auf die tiefen Fragen des Herzens, und sie werden dich niemals lieben."


Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 228)

Montag, 20. Juli 2009

Chaos?

"Meine Absichten sind immer und ausschliesslich Ausdruck der Liebe. Meine Absicht ist es, aus dem Tod Leben hervorzubringen, aus Gebrochenheit Frieden zu erzeugen und Dunkelheit in Licht zu verwandeln. Was du als Chaos wahrnimmst, sehe ich als Fraktal."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 221)

Sonntag, 19. Juli 2009

Bedingungslose Liebe

"Das Ganze ist ein Prozess, kein Ereignis. Alles, was ich von dir will, ist, dass du mir so weit vertraust, wie es dir möglich ist, und dass du danach strebst, die Menschen in deiner Umgebung immer mehr zu lieben, und zwar auf die gleiche Weise, wie ich dich liebe. Es ist nicht deine Aufgabe, die anderen Leute zu verändern oder zu überzeugen. Du bist frei, bedingungslos zu lieben, ohne Erwartungen und Ziele."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 208)

Samstag, 18. Juli 2009

Vorzimmer

"Dieses Leben ist nur ein Vorzimmer zu der grösseren Realität, die auf euch wartet. In eurer Welt entfaltet niemand sein volles Potenzial. Sie ist nur eine Vorbereitung auf das, was Papa die ganze Zeit über für euch vorgesehen hatte."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 192)

Freitag, 17. Juli 2009

Wahres Leben

"Nein, es geht darum, dass du deine Unabhängigkeit aufgibst. Ich bin gekommen, um dir das Leben zu schenken, das wahre Leben, mein Leben. Wir werden kommen und unser Leben in dir leben, auf dass du durch unsere Augen siehst, mit unseren Ohren hörst, mit unseren Händen berührst und spürst und auf dass du denkst wie wir. Aber wir werden dir diese Vereinigung niemals aufzwingen. Wenn du dein eigenes Ding durchziehen möchtest, nur zu! Die Zeit arbeitet für uns."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 172)

Donnerstag, 16. Juli 2009

Willen

"Ich zwinge euch niemals meinen Willen auf und lasse euch völlige Entscheidungsfreiheit, selbst wenn eure Handlungen zerstörerisch und leidvoll für euch selbst oder andere sind."
...
"... Aufrichtige Beziehungen sind durch Hingabe gekennzeichnet. Und das bedeutet, die Entscheidungen eines geliebten Menschen sogar dann zu respektieren, wenn sie nicht hilfreich und gesund sind."
...
"... Ich will keine Sklaven, die meinem Willen gehorchen. Ich wünsche mir Brüder und Schwestern, die das Leben mit mir teilen."


Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 166,167)

Mittwoch, 15. Juli 2009

Zukunft

"Warum mache ich das so?", fragte Mack.
"Es ist ein verzeifelter Versuch, etwas zu kontrollieren, über das du keine Kontrolle hast. Es ist unmöglich für dich, Macht über die Zukunft zu erlangen, weil die Zukunft überhaupt nicht real existiert und auch niemals existieren wird. Du versuchst, Gott zu spielen, indem du dir vorstellst, das von dir gefürchtete Böse könnte realität werden, und dann Pläne schmiedest, um das, wovor du dich fürchtest, zu verhindern und dich gegen alle Eventualitäten anzusichern."


Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 162-163)

Dienstag, 14. Juli 2009

Entscheidung

"Du musst dich entscheiden, ganz und ausschliesslich in mir zu leben. Das kannst du nur, wenn du mich gut genug kennst, um mir zu vertrauen und zu lernen, in meiner grenzenlosen Güte zu ruhen."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 155)

Montag, 13. Juli 2009

Schöpfung

"Ihr (Menschen) seid wirklich blind dafür, welchen Platz ihr in der Schöüfung einnehmt. Ihr habt euch für den zerstörerischen Pfad der Unabhängigkeit entschieden und begreift gar nicht, dass ihr die ganze Schöpfung dabei hinter euch herzieht."

Aus "Die Hütte" von William Paul Young (S. 150)