Mittwoch, 9. April 2008

er gebe dir...

Gott gebe dir für jeden Sturm einen Regenbogen,
für jede Träne ein Lachen,
für jede Sorge eine Aussicht
und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit.
Er gebe dir für jedes Problem einen Freund,
für jeden Seufzer ein schönes Lied
und eine Antwort auf jedes Gebet.

Segensgebet aus Irland

Dienstag, 8. April 2008

neue ufer

Der Mensch kann nicht
zu neuen Ufern aufbrechen,
wenn er nicht den Mut aufbringt,
die alten zu verlassen...

André Gide

Montag, 7. April 2008

gross - klein

Lieber Gott, sei gut zu mir;
das Meer ist so groß
und mein Boot ist so klein.


Gebet eines bretonischen Fischers

Sonntag, 6. April 2008

Gottesbeziehungen

Buchhalterbeziehung: Ich denke, dass Gott mit mir einmal genau abrechnet, was in meinem Leben gut und schlecht war; dabei kann ich mir keine Fehler leisten, ohne bestraft zu werden. Dieses Denken führt zu einem frommen Stress. Angst beherrscht mein Leben. So oder so, ich genüge nicht und bin unter Druck.
Lieferantenbeziehung: Ich rufe Gott an, wenn ich ihn brauche. Meine Gottesbeziehung wird instrumentalisiert. Ich suche nicht eigentlich Gott, meinen Schöpfer, sondern nur seine Hilfe für mich. Seine Person ist mir egal, seine Gaben sind für mich wichtig. So bete ich intensiv bei Krankheit, in Geldnöten, in Angstsituationen und vergesse ihn, wenn ich alles im Griff habe, dann bin ich der Chef.
Kundenbeziehung: Ich führe Gottes Aufträge aus, um ihn zufrieden zu stellen. Ich leiste viel für ihn, verausgabe mich und fühle mich dadurch manchmal gut, jedoch manchmal auch ausgebrannt. Es fällt mir schwer, nein zu sagen. Ich arbeite für Gott und merke nicht, dass er nicht primär meine Leistung will, sondern mich selbst.
Keine Beziehung: Ich habe die freie Wahl, mein Leben mit oder ohne Gott zu führen. Wichtig dabei ist allerdings, dass ich weiß, welches Angebot Gottes ich ausschlage.
Freundesbeziehung: Ich verbringe gerne Zeit mit Gott, ich möchte ihn immer besser kennen lernen, ihm alles sagen. Ich bin in seinen Augen wertvoll und geliebt ohne das Tun, nur im Sein. Ich habe eine Heimat, fühle Geborgenheit und Sicherheit für den nächsten Schritt in meinem Leben. Sein Wille ist gut für mich, nicht immer einfach, aber alles dient zu meinem Besten. In dieser Geborgenheit wächst Gelassenheit und ich bin ermutigt, weiterzugehen. Ich muss nicht alles im Griff haben, ich überlasse mich seiner guten Führung.

aus dem Buch Zeichen setzen von Martin Landmesser

Samstag, 5. April 2008

ein wunder

Ein Vater beugt sich über die Wiege seines vor einigen Tagen geborenen Kindes und ist völlig versunken.
Die Mutter betritt unbemerkt das Zimmer und, ohne sich zu rühren, betrachtet sie das ungläubige Staunen, die tiefe Freude und das deutliche Entzücken auf dem Gesicht ihres Mannes.
Ganz leise und tief gerührt nähert sie sich dem Vater, legt liebevoll ihren Arm um seine Schultern und haucht:
„Mein Liebster, ich kann mir gut vorstellen, was dich jetzt bewegt!”
Überrascht fährt der Vater aus seiner Versunkenheit auf und sagt:
„Ja, ich wüsste für mein Leben gern, wie man solch eine hübsche Wiege für dreißig Euro herstellen kann. Das ist fast ein Wunder!”

gefunden bei Hao

Freitag, 4. April 2008

leben - verstehen

“Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist.
Aber lebe es.”

Frere Roger

Mittwoch, 2. April 2008

erinnerungen

Wie schön, dass die Erinnerungen das einzige Paradies ist,
dass man jederzeit und überall betreten kann
und aus dem kein Mensch einen wieder vertreiben kann.

Hao

Freitag, 28. März 2008

systeme und bibel

Ich bin kein Freund von theologischen Systemen.
Das Bekenntnis zu einer Denomination oder einer theologischen Denkrichtung ist fast immer der Beginn der Erstarrung.
Eines ist klar:
Systeme lassen sich auf die Bibel gründen,
aber die Bibel lehrt kein System.

gefunden bei storch

Dienstag, 25. März 2008

zukunft

Die Hoffnung der Zukunft ist die Kraft der Gegenwart.

Fritz Rienecker in seinem Buch „Das Schönste kommt noch“

Donnerstag, 20. März 2008

jäger und sammler?

Christen sollten Jäger* und Sammler** sein.

Andreas Meißner


* Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird! - Hebräer 12,14

** Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. - Matthäus 6,20

Mittwoch, 19. März 2008

Dienstag, 18. März 2008

leer-voll

Der Osterglaube entdeckt in einem leeren Grab das volle Leben.

Autor unbekannt

Montag, 17. März 2008

haare-herz

Der Mensch bringt täglich seine Haare in Ordnung - warum nicht auch sein Herz?

Arno Backhaus

Freitag, 14. März 2008

Donnerstag, 13. März 2008

bei dir, herr...

In deinen Augen, Herr,
bin ich durchschaut und angesehen zugleich.
In deinen Händen, Herr,
darf ich schwach sein und werde doch stark.
In deinen Armen, Herr,
bin ich geborgen und frei, festgehalten und liebgehalten.
In deinem Herzen, Herr,
bin ich eingeschrieben und bedacht.
In deinen Worten, Herr,
bin ich herausgefordert und beruhigt zugleich.
In deiner Fürsprache, Herr,
bin ich namentlich genannt und glücklich bewahrt.

Montag, 10. März 2008

fernsehen

Früher wollten die Leute in den Himmel, heute ins Fernsehen.

Reinhard Fendrich

Sonntag, 9. März 2008

hell-dunkel

Für die, die wirklich sehen wollen,
ist Licht genug da
und Verdunkelung für die,
die anders gesinnt sind.

Blaise Pascal

Samstag, 8. März 2008

wertvoll

Gott liebt uns nicht, weil wir so wertvoll sind, sondern wir sind so wertvoll, weil Gott uns liebt.

Helmut Thielicke

Freitag, 7. März 2008

suchen

Zur Liebe gehört, dass sie einen Menschen da aufsucht, wo er ist, und nicht dort, wo man ihn schon haben möchte.



A. Köberle

liebe

Zur Liebe gehört, dass sie einen Menschen da aufsucht, wo er ist, und nicht dort, wo man ihn schon haben möchte.

A. Köberle

Donnerstag, 6. März 2008

schenken und spüren

Jesus, du Auferstandener – schenke uns Leben.
Jesus, du Überwinder des Todes – schenke uns Leben.
Jesus, du sprühende Energie – schenke uns Leben.
Jesus, du farbenfrohe Lebendigkeit – schenke uns Leben.
Jesus, du strahlendes Angesicht – schenke uns Leben.
Jesus, du übergroße Fülle – schenke uns Leben.


Du liebender Jesus
– lass uns dich spüren.
Du unfassbarer Jesus
– lass uns dich spüren.
Du energischer Jesus
– lass uns dich spüren.
Du tröstender Jesus
– lass uns dich spüren.
Du verzweifelter Jesus
– lass uns dich spüren.
Du vertrauender Jesus
– lass uns dich spüren.


Jesus, du Friedenstifter – bringe uns Frieden.
Jesus, du zwischen Himmel und Erde – bringe uns Frieden.
Jesus, du Überwinder der Gegensätze – bringe uns Frieden.
Jesus, du treuer Begleiter – bringe uns Frieden.
Jesus, du Ruhe am Abend – bringe uns Frieden.
Jesus, du Lichtstrahl am Morgen – bringe uns Frieden.

aus haos ostermails...

Dienstag, 4. März 2008

horizont

Wir leben alle unter demselben Himmel.
Aber wir haben nicht alle den selben Horizont...

aus dem Film "Ich schenk' dir meinen Mann"

Montag, 3. März 2008

nochmal Anbetung

In christlichen Kreisen heißt es oft:
"Gott sucht Anbetung."
So steht das nicht in dem Buch.
Da steht "Gott sucht Anbeter."

bei kerstin gefunden

Anbeten?

Man kann Anbeten ohne ein Anbeter zu sein,
aber es ist unmöglich
ein Anbeter zu sein ohne anzubeten.

gefunden bei storch

Sonntag, 2. März 2008